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Hannelore Veit

Eine Grünoase mitten im Zentrum einer Großstadt -- das ist einzigartig.

Viertel wie das Arenbergviertel sind es, die Wien zu einer so lebenswerten Stadt machen. Genau das ist es auch, warum ich nach vier Jahren Tokio hierhergezogen bin.

Für mich ist dieses Grätzel eines der schönsten der Stadt. Das zu zerstören, ist grober Unfug. Kultur- und Eventszenen sind gut, sehr gut sogar, aber nicht mitten in einem Wohngebiet.

JA zum Park --- NEIN zur Gastroszene auf dem Flakturm!

Hannelore Veit


Fritz Plasser

Ambiente und Atmosphäre des Arenbergparks dürfen nicht zerstört werden.

Der geplante Ausbau mit der Errichtung eines Turms hätte unzumutbare Konsequenzen für den Arenbergpark als urbanen Erholungs-, Spiel- und Freizeitraum. Das Ambiente des Parks wie der Flair dieses Bezirksteils würde irreparablen Schaden nehmen. Aus einer grünen Oase der Ruhe würde der hektische Vorplatz eines Event-Zentrums.

Als Anrainer und Bezirksbürger spreche ich mich dezidiert gegen das Projekt aus und unterstütze diese Initiative zur Erhaltung des Arenbergparks.

Dekan Univ.-Prof. Dr. Fritz Plasser


Dietmar Steiner

Die Flaktürme im Arenbergpark sind Denkmäler und zu schützende Monumente, Zeugnisse nationalsozialistischer Herrschaft, die seit jahrzehnten immer wieder mit absurdesten Nutzungsvorstellungen konfrontiert werden.

Die zur Zeit vorliegenden architektonischen und künstlerischen Ausbaupläne des CAT-Projekts sind inhaltlich fragwürdig, weil es die erratische Qualität des Turmes durch situative Star-Kunstinstallationen in Wahrheit verstärken und nicht hinterfragen will. Es speist damit die, Macht" der Nazi-Kunst in die ,,Macht" heutiger Kunstproduktion ein.

Dietmar Steiner, Direktor Architekturzentrum Wien